Insgesamt 60 Mitglieder des Verbandes Financial Planners haben sich dazu entschlossen, als Finanzbildungs-Coaches Kinder und Jugendliche an verschiedenen Schulen altersgerecht an Geld-Themen heranzuführen und sind ab sofort in allen Bundesländern einsatzbereit.

Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 29.08.2023
Claudia Figl, Vorstandsvorsitzende des Österreichischen Verbandes Financial Planners:
"Nach mehrjähriger pandemiebedingter Pause freuen wir uns wieder darauf, dass unsere Finanzbildungs-Coaches die wissbegierigen Schüler in Österreichs Klassenzimmern in punkto Finanzbildung fit machen können und dabei unseren anbieter- und produktneutralen Weg in Abstimmung mit dem Bundesministerium fortzusetzen. In Zeiten, in denen online binnen weniger Minuten ein bankfähiger Haushaltsplan erstellt oder ein Robo Advisor befragt werden kann, ist gute persönliche Beratung selten geworden. Allerdings setzt auch die Nutzung solcher Angebote Grundwissen voraus, sonst ist die Vielzahl an Lösungsmöglichkeiten im Netz überfordernd."
Bundesministerium und Institut für Wirtschaftspädagogik der WU Wien mit an Bord
Die Finanzbildungs-Coaches werden in Didaktik-Workshops auf ihre Aufgabe vorbereitet. Der Kooperationspartner hierzu ist das Institut für Wirtschaftspädagogik der WU Wien. Unter der Leitung von Frau Univ.-Prof. Dr. Bettina Fuhrmann wurden ein pädagogisches Konzept sowie dazugehörige altersgerechte Arbeitsmaterialien erarbeitet. Diese richten sich an alle Schulen der Sekundarstufe I und II. Den Jugendlichen wird beispielsweise anschaulich erklärt, was Inflation bedeutet oder die verschiedenen Möglichkeiten von Geld-Anlagen und Versicherungen nahegebracht.
Erste Lehrstunden abgehalten
Es wurden bereits Lehrstunden rund um Geldfragen von den Finanzbildungs-Coaches und Mitgliedern des Verband Financial Planners Rainer Patzl und Werner Obenaus an Gymnasien abgehalten. Dabei wurden vor allem die Schwerpunkte Sparen und Veranlagen, sowie die verschiedenen Versicherungen, die man in Österreich abschließen kann, von den Jugendlichen gut aufgenommen. Zudem sei den Jugendlichen sehr wohl bewusst ist, dass es durch die aktuell hohe Inflation sehr schwer ist, Vermögen anzusparen oder im Speziellen ein Eigenheim zu kaufen, berichter der Verband Financial Planners.
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