Die UNIQA Insurance Group AG (UNIQA) ist in den ersten drei Monaten 2018 strategiekonform gewachsen. Die verrechneten Prämien inklusive Sparanteile sind um 1,6% gestiegen und das Ergebnis vor Steuern hat sich um 122,9% auf 73,9 Mio. Euro mehr als verdoppelt. Darin enthalten ist ein außergewöhnlicher Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf der Beteiligung an der Casinos Austria Aktiengesellschaft in Höhe von 47,4 Mio. Euro.

Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 25.05.2018
UNIQA CEO Andreas Brandstetter (im Bild oben) zum Ergebnis: „Der außerordentliche Ertrag durch den Verkauf der Casino-Anteile lässt das Ergebnis vor Steuern um mehr als das Doppelte steigen. Diese Chance nutzen wir dazu, um für kommende Schäden aus Unwettern vorzusorgen. Also legen wir rund die Hälfte des Ertrags aus dem Verkauf als Sicherheitspolster für künftige Schäden zurück.“
Entsprechend den strategischen Vorgaben stiegen die verrechneten Prämien vor allem in der Schaden- und Unfallversicherung – mit mehr als 6,5% sogar stärker als erwartet. Im Gegensatz dazu reduzierten sich strategiekonform die verrechneten Prämien in der Lebensversicherung um 9,4%. Ausschlaggebend dafür war der weitgehende Verzicht auf Neuabschlüsse gegen Einmalerlag, die dadurch im Jahresvergleich um 55% abnahmen.
Das sehr stabile Krankenversicherungsgeschäft entwickelte sich im Einklang mit dem langfristigen Trend (+3,9%). Zusätzlich zum Prämienwachstum verbesserte UNIQA auch die operativen Erfolgskenngrößen weiter. Anhaltend hohe Kostendisziplin half, die Kostenquote von 25,9% auf 24,9% zu senken. Bei der Combined Ratio verbesserte sich UNIQA auf gute 97,4% nach 97,7% im Vergleichszeitraum des Vorjahres und kam damit dem für 2020 angestrebten Ziel von 95% wieder einen Schritt näher.
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