Zum Ende des 1. Quartals 2018 betrug laut FMA das von den österreichischen Pensionskassen verwaltete Vermögen 22,2 Mrd. Euro, ein Minus von 0,7% im Vergleich zum Vorquartal.

Redakteur/in: Andreas Richter - Veröffentlicht am 23.05.2018
Die Zahl der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten erhöhte sich im 1. Quartal 2018 um 1,2% auf rund 935.000, in etwa 10,6% davon bezogen eine Pensionsleistung. Die von der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB) errechnete Veranlagungsperformance ergab für das 1. Quartal ein Minus von 1,2%; im Schnitt der vergangenen drei, fünf und zehn Jahre beträgt die Performance +1,8%, +4,4% bzw. +3,5%. Dies geht aus dem von der Österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) veröffentlichten Bericht über das 1. Quartal 2018 der österreichischen Pensionskassen hervor.
Zum Jahresultimo 2017 hatten 22,1% aller unselbständig Erwerbstätigen in Österreich eine Anwartschaft auf eine Leistung aus dem Pensionskassensystem. Das von dieser Form der betrieblichen Altersvorsorge verwaltete Vermögen betrug zu diesem Stichtag 6,1% des Bruttoinlandsproduktes (BIP).
Das Vermögen der Pensionskassen wird zu 96,4% indirekt über Investmentfonds gehalten. Durchgerechnet in Veranlagungsklassen machen Schuldverschreibungen mit 40,5% den größten Anteil aus, gefolgt von Aktien mit 31% und Guthaben bei Kreditinstituten mit 13,2%. Der Rest entfällt auf Immobilien, Darlehen und Kredite sowie sonstige Vermögenswerte. Das Vermögen war nach Währungsabsicherungsgeschäften zu 21,8% in ausländischer Währung veranlagt.
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