Ob Berufsalltag oder Privatleben, ob Wirtschaft oder Kommunikationsverhalten – die Coronavirus-Pandemie prägt unser Leben nachhaltig. Wie gehen Vermittlerinnen und Vermittler mit der Krise um? Das fragt AssCompact in der neuen Interviewserie „Wie geht´s“. Heute: der Niederösterreichische Fachgruppenobmann KR Gottfried Pilz, VFS Versicherungsmaklergemeinschaft.

Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 29.04.2020
Wie geht´s, Herr Pilz?
Privat alles Ok, beruflich bin ich froh in dieser Branche zu sein, wir werden mehr oder weniger die Auswirkungen merken. Aber haben viele Monate Zeit, darauf angemessen reagieren zu können.
Büro oder Homeoffice?
Wir hatten auch schon in der Vergangenheit das Homeoffice teilweise im Einsatz. Bei mir sowieso aufgrund meiner beiden Funktionen im Dienst der Gemeinschaft (Obmann FG NÖ und Bezirksstellenobmann WK Amstetten). Weil es keinen Kundenkontakt gibt und daher die persönliche Anwesenheit nicht notwendig ist.
Was bewährt sich in der Krise?
Der vorsichtige Kaufmann, wenn geht immer etwas Reserve zu haben und die positive Grundhaltung zum Leben und in die Zukunft.
Was stimmt Sie positiv?
Krise als Chance, in ein paar Jahren werden wir die positiven Auswirkungen merken und erkennen. So wie beim Weinskandal. Wir leben in einem der reichsten Länder, wenn wir es nicht schaffen, wer dann?
Was nervt?
Die Panikmache und dass es manche gibt, die versuchen sich an der Krise unlauter zu bereichern.
Wie geht´s nach der Krise weiter?
Es gilt die Chancen zu nutzen, das Wort Unternehmer/in im wahrsten Sinne des Wortes zu leben und die positiven Erfahrungen weiter zu verbessern.
Mein Tipp an die Kolleginnen und Kollegen:
Es steht jedem frei, zu jammern. Aber als Versicherungsmakler/in sind wir auf der Sonnenseite der Krise, im Gegensatz beispielsweise zu den Reisebüros. Die zahlen die Provisionen des letzten halben Jahres zurück, werden heuer nicht viel Umsatz machen und müssen dann mal schauen, ob sie nächstes Jahr 50% des Umsatzes von 2019 erreichen!
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