Vor dem Hintergrund der andauernden COVID-19-Krise und der damit verbundenen erhöhten Unsicherheiten im Kapitalmarktumfeld und in der operativen Geschäftsentwicklung erwartet die VIG Gruppe dämpfende Auswirkungen auf ihr Ergebnis für das Geschäftsjahr 2020.

Redakteur/in: Andreas Richter - Veröffentlicht am 24.04.2020
Das Ergebnis des ersten Quartals sei von der COVID-19-Pandemie noch nicht wesentlich belastet; es zeichne sich im Gegenteil eine positive Prämien- und stabile Ergebnisentwicklung für die ersten drei Monate 2020 im Vergleich zum Vorjahr ab. Dementsprechend lassen diese Zahlen noch keine Rückschlüsse auf das Gesamtjahr zu. Die zu erwartenden Auswirkungen der COVID-19-Krise über den gesamten Jahresverlauf lassen sich laut VIG aufgrund der großen Unsicherheiten sowohl im operativen Versicherungsgeschäft als auch auf den Kapitalmärkten zum aktuellen Zeitpunkt nicht abschätzen.
Insbesondere sei von einem Rückgang des Neugeschäftes auszugehen; gleichzeitig können negative Effekte aus Impairments insbesondere auf das Finanzergebnis in den Folgequartalen nicht ausgeschlossen werden. Entsprechend engmaschig beobachtet die VIG Gruppe das wirtschaftliche Umfeld und die Kapitalmärkte, um Auswirkungen auf ihre Bilanzwerte zeitnah einschätzen zu können.
Die Solvenzquote der Gruppe befindet sich nach ersten Schätzungen zum 31.03.2020 und somit unter Berücksichtigung der erheblichen Volatilitäten bei Zinsen und Kreditrisikoaufschlägen auf anhaltend solidem Niveau am unteren Ende der definierten Komfortzone von 170% – 230%. Die für den 15. Mai 2020 geplante Hauptversammlung wurde verschoben. Das Ergebnis des ersten Quartals wird gemäß vorläufiger Planung am 20. Mai 2020 veröffentlicht.
Bild: ©peshkov - Fotolia
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