Die 2008 abgeschlossene Vertriebsvereinbarung zwischen der Erste Group (Erste) und der Vienna Insurance Group (VIG) wird bis Ende 2033 verlängert. Der entsprechende Vertrag wurde am 17.05.2018 unterzeichnet. Die Kunden beider Institute erhalten einen breiteren Zugang zu den jeweils anderen Produkten. Im Rahmen einer Digitalisierungsoffensive soll es den Kunden erleichtert werden, rascher maßgeschneiderte Versicherungen abzuschließen.

Redakteur/in: Andreas Richter - Veröffentlicht am 18.05.2018
Erste und VIG arbeiten seit 2008 sehr erfolgreich in einer strategischen Partnerschaft eng zusammen. Im Rahmen der Verlängerung soll das umfassende Produkt- und vor allem Serviceangebot den Kunden leichter zugänglich gemacht werden. „Bei dieser Kooperation geht es ausschließlich um unsere Kunden und deren bestmögliche Servicierung. Sie sollen aus einem umfassenden Allfinanzangebot wählen können, in den Filialen oder online. Es geht uns auch darum, Modelle für möglichst flexible Versicherungsprodukte zu entwickeln, die sich an die Lebenssituation der Kunden anpassen, einfach und unkompliziert“, umreißt Peter Bosek, Vorstandsmitglied der Erste Group (Foto oben), den Kundennutzen der Partnerschaft.
Die Vienna Insurance Group sieht vor allem Potenzial im Ausbau des Kranken- und Sachversicherungsgeschäfts über die Erste Group. „Eine Ausweitung der Sparten von der aktuell überwiegenden Lebensversicherung in Richtung Komplettabsicherung, inklusive Gesundheits- und Nichtlebensbereich, ist die Zielrichtung. Wir streben ebenso Kundenzufriedenheit durch hohe Servicequalität und schnelle Reaktionszeiten an. Damit verbunden sind eine einfache Gestaltung der Produkte und deren Einbindung in die Digitalisierungsoffensive der Erste Group. Wir haben mit der Erste Group einen Partner, der die größte paneuropäische Bankplattform auf den Markt gebracht hat, die hohe Kundenakzeptanz genießt“, nennt Prof. Elisabeth Stadler, Generaldirektorin der Vienna Insurance Group, nächste Schritte. Erste Versicherungsprodukte werden in Österreich bereits über die Plattform „George“ angeboten. Beide Vertragspartner haben sich dazu verständigt, einen gemeinsamen digitalen Hub zu installieren, wofür als Standort Tschechien vereinbart wurde.
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