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VVO warnt aufgrund Trockenheit vor Waldbränden

VVO warnt aufgrund Trockenheit vor Waldbränden

23. April 2020

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2 Min. Lesezeit

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News-Management & Wissen

Viel Sonnenschein seit Wochen, aber kein nennenswerter Niederschlag. Vielerorts haben sich schon Waldbrände entzündet. Der österreichische Versicherungsverband VVO rät zu erhöhter Vorsicht und Wachsamkeit.

Andreas Richter

Redakteur/in: Andreas Richter - Veröffentlicht am 23.04.2020

„Eine achtlos weggeworfene Zigarette, ein kleines Lagerfeuer, das Auto mit dem heißen Auspuff in der Wiese abgestellt, das sind nur einige mögliche Brandquellen, die derzeit zur Gefahr werden können“, so Mag. Kurt Svoboda, Präsident des österreichischen Versicherungsverbandes VVO (Foto). „Wir bitten daher besonders in der Natur aufzupassen und nicht leichtsinnig mit Brandquellen umzugehen.“

Zunahme von Vegetationsbränden

„Interessant ist die Entwicklung der Vegetationsbrände“, so Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit). „Hier sehen wir derzeit eine Steigerung hin zu einem besonders brandintensiven Frühling.“ Als Vegetationsbrand versteht man unkontrolliertes Feuer im Außenraum, bei dem Vegetation betroffen war; neben allen Waldbränden sind das auch Flurbrände, Heckenbrände, Bahndammbrände, brennende Einzelbäume u.ä.. Waren es im Zeitraum von Jänner bis April 2019 102 Vegetationsbrände, so sind es laut Waldbranddatenbank Austria im Zeitraum Jänner bis April 2020 bereits 138. Das ist eine Steigerung um rund 35 Prozent. Der April 2020 ist mit 73 Bränden (bis 21. April) damit sogar einer der vier brandintensivsten Frühlingsmonate der letzten 25 Jahre.

„Diese Vegetationsbrände sind neben den Bränden von landwirtschaftlichen Gebäuden und Fahrzeugen eine große Gefahrenquelle für die Forst- und Landwirtschaft. Wenn es brennt, hat das sehr große Auswirkungen auf die Umwelt und auch auf die finanzielle Situation der Betroffenen“, so Svoboda abschließend.

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