Der Allianz-Industrieversicherer AGCS registriert immer mehr Unfälle auf Flughäfen. Die Versicherungsschäden steigen enorm.

Redakteur/in: Andreas Richter - Veröffentlicht am 17.07.2018
Die AGCS hat Zahlen zu Unfällen auf deutschen Flughäfen vorgelegt. Demnach gab es im vergangenen Jahr 523 Schadenfällen an 14 deutschen Flughafen, die insgesamt knapp 40% der rund 234 Mio. Fluggäste abfertigen.
Viele Unfälle mit Flughafen-Fahrzeugen
An erster Stelle stehen demnach Unfälle mit Flughafenfahrzeugen mit einem Anteil von 31%. Schlepper, Gepäckwagen und Arbeitsbühnen sind relativ häufig in Schäden verwickelt. Auf Platz 2 liegen Schäden an Flugzeugen (21%), die mit durchschnittlich 46.000 Euro pro Unfall besonders teuer sind.
Die Ergebnisse aus Deutschland decken sich auch mit weltweiten Untersuchungen der Allianz, wonach Vorfälle auf dem Vorfeld der Flughäfen weltweit fast ein Fünftel der Luftfahrtschäden nach der Anzahl und 15% nach dem Wert ausmachen.
Neue Materialien erhöhen Schäden
Schuld an den immer höheren Schäden sind auch neue Flugzeugmaterialen, die die Reparaturen drastisch verteuern. Sie werden zeitaufwendiger, kostspieliger und erfordern technische Spezialisten, so die Allianz.
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