Die UNIQA Insurance Group erwirbt Töchter der französischen AXA Gruppe in Zentral- und Osteuropa (CEE).

Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 10.02.2020
Die AXA hat in Polen, Tschechien und der Slowakei rund fünf Millionen Kunden, 2100 Mitarbeiter und 800 Mio. Euro Prämie. UNIQA erwirbt die Gesellschaften vorbehaltlich der rechtlichen Genehmigungen, der Kaufpreis beträgt rund eine Mrd. Euro. Damit wird die Gruppe der fünftgrößte Versicherer in Zentral- und Osteuropa.
In Polen, Tschechien und der Slowakei ist UNIQA seit knapp 20 Jahren aktiv. Mit dem Erwerb der AXA-Töchter werde man „in jedem dieser Märkte unsere Marktposition signifikant verbessern“, so UNIQA-CEO Andreas Brandstetter. „AXA passt ausgezeichnet zu uns: Die Gesellschaften sind erstklassig geführt und haben eine starke Marktposition. Wir gewinnen mit dieser Transaktion Privat- und Firmenkunden in drei Wachstumsmärkten, in denen wir schon heute hoch profitabel sind.“ Mit 35% Lebensgeschäft und 65% Sachgeschäft ist der Produktmix fast ausgeglichen.
Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Erlangung aller notwendigen behördlichen Bewilligungen. UNIQA wurde bei der Transaktion von HSBC beraten. Das HSBC Team wurde angeführt von Ulrich Gericke, Graeme Lewis, Shashank Bhalla und Pascal Ehrler.
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