Ob Berufsalltag oder Privatleben, ob Wirtschaft oder Kommunikationsverhalten – die Coronavirus-Pandemie prägt unser Leben nachhaltig. Wie gehen Vermittlerinnen und Vermittler mit der Krise um? Das fragt AssCompact in der neuen Interviewserie „Wie geht´s“. Heute: Fachverbandsobmann KR Christoph Berghammer, Cebco Versicherungsmakler GmbH, Salzburg.

Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 24.04.2020
Wie geht´s, Herr Berghammer?
Es geht es mir eigentlich trotz diverser Einschränkungen recht gut. Ich habe sowohl in meiner Firma als auch in der Standesvertretung viel zu tun.
Büro oder Homeoffice?
Sowohl als auch. Der Großteil meiner Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen waren im Homeoffice. Das Büro war immer von einer MitarbeiterIn besetzt und ich war zumindest einmal am Tag vor Ort. Momentan fahren wir den MitarbeiterInnenstand wieder nach oben.
Was bewährt sich in der Krise?
Ich bin sehr zufrieden, dass wir die letzten Jahre relativ viel in die Digitalisierung unserer Prozesse investiert haben. Dadurch haben wir wenig Änderung in unseren Arbeitsabläufen gehabt.
Was stimmt Sie positiv?
Mich stimmt positiv, dass mir viele Kollegen erzählt haben, dass Sie trotz Covid 19 zuversichtlich in die Zukunft sehen. Wir haben die Zeit genutzt, Bestandsarbeit zu machen und wurden von unseren Klienten sogar mit Neugeschäft belohnt.
Was nervt?
Versicherungsmakler sind im Normalfall kommunikative Menschen! Ich kann mittlerweile damit ganz gut umgehen, dass ich nicht jede Woche im Hotel schlafe, jedoch keine Freunde zu treffen ist keine Option auf Dauer.
Wie geht´s nach der Krise weiter?
Es wird eine Weile dauern, diese Zeit zu analysieren und die Lehren daraus zu ziehen. Ich bin jedoch positiv gestimmt, dass diese Branche diese Krise überlebt und vielleicht in eine neue, nächste Krise, wie immer sie aussieht, abgestimmter hineingeht.
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