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Österreichische Versicherungswirtschaft zum 1. Quartal 2021: Stabiles Prämienvolumen

Österreichische Versicherungswirtschaft zum 1. Quartal 2021: Stabiles Prämienvolumen

14. Juni 2021

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2 Min. Lesezeit

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News-Finanzen

Die österreichischen Versicherungsunternehmen haben im 1. Quartal 2021 das eingenommene Prämienvolumen, verglichen mit dem 1. Quartal 2020, um + 0,35 % auf 5,85 Mrd. Euro erhöht. Dies geht aus dem „Quartalsbericht Q1 2021 – Versicherungsunternehmen“ der österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA)  hervor.

Kerstin Quirchtmayr

Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 14.06.2021

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) stieg im Vergleich zum 1. Quartal 2020 um 387,88 Mio. Euro auf 323,14 Mio. Euro. Dies war darauf zurückzuführen, dass das versicherungstechnische Ergebnis um 182,06 Mio. Euro auf 215,60 Mio. Euro und das Finanzergebnis um 665,96 Mio. Euro auf 535,91 Mio. Euro zunahmen. Die Summe aller Assets zu Marktwerten (exklusive Kapitalanlagen der fondsgebundenen und indexgebundenen Lebensversicherung) lag zum 31. März 2021 bei 115,05 Milliarden Euro.

Versicherungssparten

Aufgegliedert nach Versicherungssparten war eine positive Prämienentwicklung in der Schaden- und Unfallversicherung mit +2,13% auf 3,79 Mrd. Euro und in der Krankenversicherung mit +2,98% auf 639 Mio. Euro zu verzeichnen. Das Prämienvolumen in der Lebensversicherung verringerte sich um –5,18% auf 1,42 Mrd. Euro Aufwendungen für Versicherungsfälle beliefen sich im Berichtszeitraum auf 3,90 Milliarden Euro, das entspricht einem Minus von 2,60% im Vergleich zum 1. Quartal 2020.

EGT zu Prämien

Die „Umsatz-Rendite“ (EGT zu Prämien) als wesentliche Kennzahl der Ertragskraft verbesserte sich im 1. Quartal 2021 mit plus 798 Basispunkten auf +6,66% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Eigenmittel

Die Eigenmittelausstattung der Versicherungsunternehmen war weiterhin gut: Im Berichtszeitraum wiesen 68% der Unternehmen einen Solvabilitätsgrad (SCR) von über 200% aus, womit sie über mehr als doppelt so hohe Finanzmittel verfügten, als zur Erfüllung aller Verpflichtungen erforderlich ist. Allerdings nahmen die stillen Reserven der Kapitalanlagen (ohne jene der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung) im Quartalsvergleich um –11,51% auf 22,05 Mrd. Euro ab. Die Reservequote betrug damit zum Ende des Berichtzeitraumes 24,89%.

Den gesamten Quartalsbericht finden Sie auf der FMA-Website ...

Bild: ©BillionPhotos.com – stock.adobe.com

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