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Arisecur nutzt BiPRO: „Österreichische Versicherer noch Jahre von diesem Service entfernt“

Arisecur nutzt BiPRO: „Österreichische Versicherer noch Jahre von diesem Service entfernt“

11. Mai 2017

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3 Min. Lesezeit

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News-Management & Wissen

Arisecur erhält als erstes Unternehmen in Österreich das Top-Anwender-Siegel der deutschen BiPRO-Initiative. Der Maklerpool macht sich den Wettbewerbsvorteil zunutze, den deutsche Versicherer durch ihre fortgeschrittene Standardisierung im Datenaustausch haben.

Mag. Peter Kalab

Redakteur/in: Mag. Peter Kalab - Veröffentlicht am 11.05.2017

Dass bisherige Versuche, einen einheitlichen Datenaustausch-Standard in Österreich zu etablieren, scheiterten, seit laut Arisecur auch auf bewusstes „Kalkül“ der Versicherer zurückzuführen. Es scheine so „als ob einige Versicherer den österreichischen Markt bewusst kompliziert halten wollen“. Der hohe Aufwand halte Makler eher davon ab, sich auf neue Versicherer einzulassen. Dies erhöhe die Hürde für Markteintritte vor allem für Versicherer aus Deutschland.

Da aber die Standardisierung im Nachbarland fortgeschrittener ist, reicht nun die Umsetzung eines einzigen Prozesses, um sofort die Angebote sämtlicher deutscher Versicherer in Österreich zu automatisieren. Plötzlich verfügen deutsche Versicherer über einen schwerwiegenden Wettbewerbsvorteil, so Arisecur. Der Maklerpool habe dies genutzt und nun als erstes Unternehmen außerhalb Deutschlands den BiPRO Top-Anwender-Siegel erhalten.

Automatisierte Prozesse dank BiPRO-Standards

Arisecur nutzt ein Makler-Verwaltungsprogramm aus Deutschland, das die BiPRO-Standards voll integriert hat. Das bedeutet, mit jeder Anbindung eines Versicherers über den BiPRO-Standard müssen praktisch keine Verwaltungsarbeiten mehr per Hand durchgeführt werden. „Mit BiPRO können wir unseren Partnern damit für alle Versicherer mit deutscher Mutter per sofort einen Service bieten, von dem österreichische Versicherer noch Jahre entfernt sind“, sagt Arisecur-Vorstand Andreas Büttner. Der Provider macht sich dabei den Umstand zunutze, dass nahe alle deutschen Versicherer, die in Österreich tätig sind, ihre Töchter mit der gleichen IT ausstatten wie am Heimatmarkt. Einmal umgesetzte BiPRO-Standards müssen oft nur noch für Verträge aus Österreich freigeschaltet werden.

„Kämpfen für landesweiten Standard“

Büttner rechnet damit, dass der Vorteil das Neugeschäft zugunsten deutscher Versicherer verschiebe, sollte Österreichs Versicherungswirtschaft eigene Anstrengungen weiter verzögern. „Österreichs Makler brauchen einen Standard“, betont Büttner, und versichert: „Jeder Versicherer, der sich entsprechend engagiert, kann umgekehrt auch mit der Loyalität der Makler bei der Geschäftseinreichung rechnen.“ Arisecur sei in Österreich zu Hause und wolle das Geschäft bei Österreichs Versicherern wissen. „Deswegen kämpfen wir für einen landesweiten Standard.“

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