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Corona-Krise: Wie geht´s, Herr Veits?

Corona-Krise: Wie geht´s, Herr Veits?

10. April 2020

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3 Min. Lesezeit

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News-Management & Wissen

Ob Berufsalltag oder Privatleben, ob Wirtschaft oder Kommunikationsverhalten – die Coronavirus-Pandemie prägt unser Leben nachhaltig. Wie gehen Vermittlerinnen und Vermittler mit der Krise um? Das fragt AssCompact in der neuen Interviewserie „Wie geht´s“. Heute: ÖVM-Vorstand Gerhard Veits, Veits & Wolf Versicherungsmakler GmbH, Bludenz

Kerstin Quirchtmayr

Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 10.04.2020

Wie geht´s, Herr Veits?

Unternehmerisch geht es mir (uns) den „Corona-Umständen“ entsprechend noch recht gut. Persönlich ist es für mich nicht so leicht, mich an die deutlich verringerte Schlagzahl im Tagesgeschäft zu gewöhnen.

Büro oder Homeoffice?

Beides! Wir fahren mit zwei personell unabhängigen Teams (Vormittag und Nachmittag) und das in zwei Büroetagen – mit gegenseitigem Betretungsverbot – bei gleichzeitiger Einrichtung von einigen Homeoffice-Stellen. Abgesehen davon unterhalten wir eine Filiale in Feldkirch, die Notfalls mit einem weiteren Team die Funktion des Hauptbüros übernehmen könnte.

Was bewährt sich in der Krise?

Vor allem für die Kunden erreichbar zu bleiben, Schadensfälle (fast) in gewohnter Weise abwickeln zu können und eine positive Grundeinstellung zu bewahren. Innerbetrieblich bewährt sich in dieser Situation, dass es die fachlichen Kompetenzen innerhalb des Teams uns ermöglichen, verschiedene Personaleinheiten zu unterschiedlichen Arbeitszeiten einzusetzen.

Was stimmt Sie positiv?

Die angenehmen Reaktionen der Kunden … einfach nur weil wir für sie da sind und unseren Job mit nur geringen Einschränkungen erledigen. Natürlich freut mich ganz besonders, dass unsere Belegschaft trotz – oder vielleicht sogar wegen – der Krise eine besondere Flexibilität und Einsatzbereitschaft an den Tag legt.

Was nervt?

Es ist nicht ganz zu verstehen, dass kleinere Geschäfte (unter Auflagen) in Kürze öffnen dürfen, hingegen Dienstleister – wie etwa Versicherungsmakler – diese Möglichkeit nicht bekommen, obwohl wir diese Auflagen ebenso erfüllen könnten.

Wie geht´s nach der Krise weiter?

Das ist wohl von der weiteren Entwicklung und dem zeitlichen Verlauf der Pandemie abhängig. Jedenfalls werden nicht nur die Budgets unserer Kunden, sondern auch unsere eigenen Budgets neu zu schreiben sein.

Mein Tipp an die Kolleginnen und Kollegen:

Die Ruhe zu bewahren aber trotzdem nicht untätig bleiben! Die Verbindung zu den Kunden aufrecht halten (z.B. mit Servicemails) und eventuelle Leerzeiten zu Lehrzeiten zu machen, etwa mit der Teilnahme an externen Webinaren oder internen Weiterbildungsmaßnahmen. Nicht zuletzt bietet die ruhigere Phase auch Gelegenheit, bisher aufgeschobene Arbeiten zu erledigen und Beratungsvorbereitungen zu treffen.

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