Österreichs Versicherer haben sich auf einen gemeinsamen Verhaltenskodex geeinigt. Zudem unterstützen die österreichischen Versicherer KMUs und EinzelunternehmerInnen.

Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 17.04.2020
Die Coronakrise stellt derzeit zahlreiche Versicherungskunden vor neue, unerwartete Herausforderungen. Manche trifft es finanziell z.B. durch krisenbedingte Arbeitslosigkeit besonders hart. „Wir wollen als Versicherungswirtschaft einen Beitrag leisten und den Betroffenen entgegenkommen“, betont Kurt Svoboda, Präsident des österreichischen Versicherungsverbandes VVO (Foto).
Sollten Verbraucher oder Kleinunternehmen durch die Coronakrise in Zahlungsprobleme oder Zahlungsverzüge geraten, werden die Versicherer ihren KundInnen in Härtefällen auf freiwilliger Basis individuell unter die Arme greifen. Dazu gehört die möglichst rasche Schadenabwicklung und Auszahlung von Leistungen genauso wie der individuelle, flexible und lösungsorientierte Umgang mit Prämienzahlungen. Hier gibt es beispielsweise die Möglichkeit, die Prämienzahlungen vorübergehend zu stunden und so den Vertrag – und damit den vereinbarten Versicherungsschutz – auch in dieser Phase aufrecht zu erhalten. Eine andere Möglichkeit ist, die Prämien – und damit einhergehend aber auch den Versicherungsschutz – zu reduzieren. Ein dauerhaftes Aussetzen der Prämienzahlung führt zum Entfall des Versicherungsschutzes.
Diese Möglichkeiten sollen bis 30.6.2020 gelten, können aber – abhängig von der weiteren Entwicklung der Coronakrise – auch verlängert werden.
Hier geht es zur Übersicht der Möglichkeiten nach Versicherungssparten…
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