Braucht ein Makler eine App? Lohnt sie sich für die Kundenbindung, und welchen Nutzen bringt der neue Kommunikationskanal? Warum sie auf ihre App nicht mehr verzichten wollten, erklären Rainer Vogelmann und Matthias Lindenhofer, Geschäftsführer DIE Maklergruppe, im Interview mit AssCompact.

Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 10.05.2016
„Wenn man nicht mit der Zeit geht, dann geht man mit der Zeit“, ist Rainer Vogelmann überzeugt. Darum setzt er auf eine personalisierte App – für ihn „ein wichtiger ergänzender Baustein in einer Digitalisierungsstrategie, die wir durchaus auch in der Maklergruppe verfolgen. In Kombination mit Social Media ist es absolut wichtig, auch am Smartphone – dem Gegenstand, den der Konsument wahrscheinlich am meisten in der Hand hat, präsent zu sein.“
Schadenmeldung rasch und mit den wesentlichen Daten
Für Vogelmann ist die App ein Kundenbindungstool: sie lässt sein eigenes Logo am Homescreen des Smartphones aufscheinen. „Ein Produkt von der Stange käme für mich nicht infrage! Je nachdem, wie oft der Kunde sein Handy benutzt, sieht er dieses Logo zehn oder 20 Mal am Tag, da muss die Verknüpfung zu meinem Unternehmen 100%ig passen.“ Zudem helfen Serviceleistungen dabei, Zeit und Geld zu sparen. Der Kunde kann auf kurzem Weg eine Schadenmeldung machen – „und zwar mit den wirklich notwendigen Daten. So muss ich als Makler bei einem Standardschaden nicht mehr hundert Mal anrufen, sondern der Glasschaden ist eben erledigt, wenn das Foto mit der App übermittelt wird.“
„Heute muss man am Markt auffallen“
Der in der App integrierte Newsletter bietet aktuelle, auf den Endkunden zugeschnittene Nachrichten und passt sich damit an den hohen Informationsbedarf der heutigen Zeit an. „Das Wesentliche dabei ist, dass es sich bei der Broker App um ein Tool handelt, das nicht statisch ist, sondern dynamisch – ein Tool, auf dem sich einfach etwas tut“, so Matthias Lindenhofer. „Heute muss man am Markt auffallen, um vom Kunden wahrgenommen zu werden. Daher ist es sinnvoll, auf mehrere Kommunikationsschienen zu setzen. Je öfter man beim Kunden präsent ist, desto mehr wird man auch am Markt wahrgenommen und desto mehr wird auch der Kunde die Dienstleistung in Anspruch nehmen.“
Welchen Mehrwert die App außerdem bietet und warum sich Kundenkommunikation auf mehreren Ebenen bezahlt macht, darüber sprechen Rainer Vogelmann und Matthias Lindenhofer mit AssCompact Vertriebsleiter Ernst Vallant in der Mai-Ausgabe.
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