Ob Berufsalltag oder Privatleben, ob Wirtschaft oder Kommunikationsverhalten – die Coronavirus-Pandemie prägt unser Leben nachhaltig. Wie gehen Vermittlerinnen und Vermittler mit der Krise um? Das fragt AssCompact in der neuen Interviewserie „Wie geht´s“. Heute: der steirische FG-Obmann akad. Vkfm. Gunther Riedlsperger, Styriawest Versicherungsmakler und Schadenservice GmbH & Co KG, Deutschlandsberg.

Redakteur/in: Mag. Peter Kalab - Veröffentlicht am 16.04.2020
Wie geht´s, Herr Riedlsperger?
Gut sieht anders aus – mir fehlen die sozialen Kontakte Auge in Auge sehr und ich empfinde diese Einschränkungen bedrückend und vor allem jetzt, wo die Infektionen zurück gehen weit überzogen.
Büro oder Homeoffice?
Büro. Wir haben deutlich weniger zu tun und meine Mitarbeiter arbeiten teilweise von zu Hause aus oder sind jeweils zu unterschiedlichen Zeiten ein paar Stunden pro Woche im Büro.
Was bewährt sich in der Krise?
Dass ich doch dem einen oder anderen Unternehmer aus vielen Branchen bei den Förderungen behilflich sein kann – wenngleich es uns die Bürokratie nicht leicht macht, die 38 Milliarden sind ein Schwindel.
Was nervt?
Der Polizeistaat. Die Bundesregierung, die sich in Geiselhaft der Ministerialbürokratie des Gesundheitsressorts befindet und ihre finanziellen Versprechungen offensichtlich nicht einzuhalten bereit ist. Die Bürokratie bei den Wirtschaftsförderungen. Der Herr „Witzekanzler“, wenn er uns erklärt, wie wir Tennis zu spielen oder zu laufen haben.
Wie geht´s nach der Krise weiter?
Das hängt davon ab, wie lange diese Maßnahmen andauern. Aber ich bin grundsätzlich optimistisch, dass es ab dem Sommer wieder aufwärts geht.
Mein Tipp an die Kolleginnen und Kollegen:
Sich um die Kunden kümmern, das ist die Basis auch in der Zukunft.
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